Walk4IDAHOT 2017 – Nature loves Diversity

10. Mai 2017

Wir demonstrieren am IDAHOT gegen die Verfolgung und Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen, Inter* und queeren Menschen. Im Anschluss laden wir zum Kinoabend bei freiem Eintritt ins TOP-Kino. Gezeigt wird der Film „Last Chance“ (2012) von Paul-Émile d’Entremont.

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2005 wurde der 17. Mai erstmals als internationaler Tag gegen Homophobie begangen. Mittlerweile wurde er als Aktionstag gegen Trans- und Inter-Phobie erweitert, um nicht nur auf die Diskriminierung und Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung, sondern auch aufgrund von Geschlechtsidentität und Geschlechtsmerkmalen aufmerksam zu machen.

Unter dem Slogan „Nature loves Diversity“ laden wir ein, sich zumindest für einen Tag mit der Frage auseinanderzusetzen, wie es wäre, ausgelacht, gemobbt, für krank erklärt, geschlagen oder gar verfolgt zu werden, nur weil ihr einen Menschen liebt bzw. weil euer Körper nicht einer bestimmten Norm entspricht.

Menschen werden in Männer und Frauen eingeteilt – von Geburt an. Wenn sich die Geschlechtsmerkmale eines Menschen nicht dieser Einteilung und Vorstellung gemäß entwickeln, finden immer noch pathologisierende Zwangseingriffe statt, die gegen grundlegende Menschenrechte verstoßen.

Auch heute sind in mehr als 70 Staaten der Welt homosexuelle Handlungen mit Strafe bedroht. Und wie das aktuelle Beispiel Tschetschenien zeigt, werden sogar in Staaten, in denen Homosexualität nicht verboten ist, trotzdem Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung von staatlichen Akteuren willkürlich verfolgt, eingesperrt, gefoltert und sogar ermordet.

Wir demonstrieren daher heute gegen die Verfolgung und Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen, Inter* und queeren Menschen. Im Anschluss laden wir zum Kinoabend bei freiem Eintritt ins Top-Kino. Gezeigt wird der Film „Last Chance“ (2012) von Paul-Émile d'Entremont.

Spenden werden gerne angenommen und kommen der Queer Base zur Unterstützung von und für Wohnungen für LSBTIQ-Flüchtlinge zu Gute.